Wer wir sind

Vielfalt als Chance und Herausforderung

 
Das Integrationszentrum PARAPLÜ

In Steyr leben Menschen aus mehr als 90 verschiedenen Nationen. Circa 19 % der Wohnbevölkerung sind MigrantInnen. Diese Situation bedeutet Vielfalt, aber auch eine große Herausforderung.

PARAPLÜ ist ein Integrationszentrum für In- und AusländerInnen, das die Kommunikation und das menschliche Verständnis zwischen den verschiedenen Nationalitäten fördern, Vorurteile abbauen und das Zusammenleben nachhaltig verbessern will. Unser vielfältiges Angebot reicht von Deutschkursen, Interkulturellen Treffs bis hin zu einem Leiendolmetschpool und mehr. PARAPLÜ ist ein französisches Wort und bedeutet Schirm. Dieser symbolisiert den "Schutz für all jene, die des Schutzes bedürfen".

Wie alles begann

PARAPLÜ bedeutet seit 20 Jahren Integrationsarbeit für MigrantInnen in Steyr. Der Weg zum Integrationszentrum begann 1991, als viele Flüchtlinge aus Rumänien und später aus den Staaten des ehemaligen Jugoslawien nach Steyr kamen. Damals wurden von engagierten Einzelpersonen Sprachkurse und gemeinsame Abende von In- und AusländerInnen organisiert.

Ein Personenkomitee initiierte 1994 mit Unterstützung von Bund, Land und Stadt Steyr das Integrationsprojekt "PARAPLÜ" in der Trägerschaft der Caritas OÖ. Inhaltlich wurde die Arbeit von diesem Personenkomitee getragen und mitgeprägt. Ein zweiter wichtiger Schritt war im selben Jahr auch die Gründung des Steyrer Beirats für Integrationsfragen, in dem bis heute VertreterInnen des Gemeinderates, von PARAPLÜ sowie in- und ausländische BewohnerInnen Mitglieder sind. Der Beirat dient als Bindeglied zwischen der Kommunalpolitik und den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. 1997 übernahm die Caritas OÖ. die volle inhaltliche Verantwortung für das innovative Projekt, das 2001 schließlich zum "Integrationszentrum" und damit zu einer beständigen Institution der sozialen Arbeit in Steyr wurde.

Finanziell unterstützt wird PARAPLÜ vom Bundesministerium für Inneres, Land OÖ, Stadt Steyr, Österreichische Gesellschaft für politische Bildung und den SpenderInnen der Caritas. Danke!